Interessen- und Werbegemeinschaft Sindorf e.V.

Eine Interessengemeinschaft von Handel, Handwerk und Gewerbe hat die Rechtsform eines Vereins. Ihr Zweck besteht darin, gemeinsame Interessen nach außen zu vertreten, Informations- (Werbe-) und Koordinationsaufgaben zu übernehmen. Unser Ziel ist eine harmonische Interaktion von Handel, Stadt und Bürger, um die Lebendigkeit der Stadt zu fördern und zu stärken. Mit einer gemeinsamen Entwicklung von Ideen und Engagement können viele Vorschläge leichter umgesetzt werden als von vielen Einzelkämpfern separat. Gemeinsame Strategien und Maßnahmen führen kostengünstiger zum gemeinsamen Ziel. Außerdem wird Zeit und Aufwand gespart und den gemeinsamen Anliegen mehr Nachdruck verliehen.

 

Die IWG konzentriert sich auf Durchführungen von verkaufsoffenen Sonntagen, zum Beispiel mit dem Maimarkt sowie dem Oktobermarkt in Verbindung mit anderen Vereinen. Gemeinsame Weihnachtsdekorationen und Aktionen wie Nikolaus etc. sind ebenfalls sinnvoll und beim Kunden beliebt.

 

Doch die Arbeit der IWG ist noch umfassender: Ziel ist es, alte Kunden zu binden und neue Kunden anzusprechen. Eine Steigerung der Attraktivität der Einkaufsmöglichkeiten ist auch schon einmal mit baulicher Umgestaltung der Straße (Fußgängerzone, Parkplätze) o.ä. verbunden. Städteplaner haben auch schon mal eigene Ideen, wie sie ihre Stadt „verbessern“ können. Die IWG wird sich einmischen und genau prüfen, ob und wie Veränderungen im Stadtbild oder in der Geschäftswelt (Stichwort: Gewerbeansiedlung) zu den eigenen Interessen passen. Hier ist Lobbyarbeit gefragt. Die IWG hat einen „guten Draht ins Rathaus“ und weiß daher, was unsere Politiker für den aufstrebenden Stadtteil Sindorf für die Zukunft planen.

 

Gute Pressearbeit ist die grundlegendste Form der Lobbyarbeit. Das Herstellen von Öffentlichkeit ruft die Politik oft automatisch auf den Plan.

 

Die IWG kann auch zum Markenzeichen für den Stadtteil werden. Wenn Aktionen gemeinsam beworben werden (Anzeigen, Pressegespräche), kann man leichter die Aufmerksamkeit des potenziellen Besuchers erregen. Beispiel: Zwei Seiten in der Zeitung sprechen mehr Kunden an als eine kleine Anzeige. Das gemeinsame Auftreten hat Signalwirkung: Es handelt sich nicht um vereinzelte Geschäfte, sondern um ein Einkaufszentrum, um eine Einkaufsmeile.

 

Ein starker Handel bedeutet auch Aufträge für das Handwerk und hilft Arbeitsplätze zu sichern. Attraktive Einkaufsmöglichkeiten gehören zu den weichen Standortfaktoren für die Ansiedlung größerer Betriebe. Neubürger bringen neues Geld und weiteres Wachstum.